Das Queichtal: Renaturierung und Pflege, Radwegebau und regenerative Energie mit Wasserwirbelgeneratoren
Der Ideenwettbewerb im ILEK Landau wurde erfolgreich abgeschlossen.
PAMINA-Solar Südpfalz e.V. wurde für seinen Vorschlag ausgezeichnet.
Das Queichtal soll im Bereich zwischen Siebeldingen und Godramstein ökologisch aufgewertet und gepflegt werden und behutsam touristisch und zur Gewinnung regenerativer Energie aus Wasserkraft genutzt werden.
Hierzu sollen zur Erzeugung regenerativer Energie zwei Wasserwirbelgeneratoren als exemplarischer Einsatz einer innovativen Technik installiert werden, die die Wasserkraft auch kleinerer Fließgewässer und in besonders schonender Weise nutzen können.
Die erstmals in Österreich im Jahre 2005 angewandte Technologie soll als Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz eingeführt werden.
Das innovative Projekt soll zur Nachahmung an anderen Standorten in der Region motivieren. Es stellt einen weiteren Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen dar und soll zur Wertschöpfung in der Region beitragen.
Die geplanten zwei Anlagen können zur dezentralen Energieversorgung beitragen, insbesondere ist ihre Grundlastfähigkeit dabei von Bedeutung. Die Technik ist gut kommunizierbar und erlebbar. Sie kann somit das Interesse der Bevölkerung an regenerativen Formen der Energieerzeugung erweitern.
Bei dieser Form der Energiegewinnung wird vornehmlich die Fließgeschwindigkeit der Gewässer ausgenutzt. Der Bachlauf wird in einen Trichter geleitet, wodurch ein Wirbel entsteht. Im Inneren des Wirbels wird eine Turbine zur Stromproduktion angetrieben. Gleichzeitig führt der Wirbel dem Wasser Luft zu. Die gesamte Anlage ist für Fische in beiden Richtungen durchlässig.
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- In Sachen Wasserwirbelkraftwerk an der Queich gibt es ein paar Neuigkeiten zu vermelden.
- Herr Zotlöterer, Erfinder des GWWKW hat für den Standort Godramstein eine Projektstudie angefertigt. In Bezug auf die tatsächliche Situation vor Ort werden wohl noch Anpassungen vonnöten sein, aber die Studie liefert einen ersten Eindruck und enthält auch Berechnungen der späteren Leistungsfähigkeit der Anlage sowie die prognostizierten Projektkosten.
- Außerdem wurde ein naturschutzfachliches Gutachten auf den Weg gebracht.
Erstes Wasserwirbelkraftwerk der Schweiz im Probebetrieb
In Schöftland AG hat das landesweit erste Wasserwirbelkraftwerk seinen Probebetrieb aufgenommen. Die Anlage steht direkt am Flüsschen Suhre und soll als eine Art Pilotprojekt zunächst 25 Haushaltungen mit umweltfreundlichem Wasserstorm versorgen. Pro Jahr kann die Anlage bis zu 100 000 Kilowattstunden Strom produzieren, in der ganzen Schweiz sind 30 weitere ähnliche Anlagen geplant. 14 dieser Anlagen sind bereits bei der Swissgrid zur kostendeckenden Einspeisevergütung KEV angemeldet – das Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland erhält 35 Rappen für jede ins öffentliche Stromnetz eingespiesene Kilowattstunde Strom. [mehr]
WIRBEL-NEWS NR. 6 - 31. Mar 2010
Revolutionäre Stromproduktion mit Wasserwirbel-Technologie Quelle: GWWK Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Dr. Bertrand Piccard, welcher als Pate des 1. Wasserwirbelkraftwerks mitwirkt, sowie bereits 130 Genossenschafter und über 500 Sympathieträger handeln.
Die bereits 130 Genossenschafter und über 500 Sympathieträger, inklusive Dr. Bertrand Piccard, glauben an die Energiezukunft mit Wasserwirbelkraftwerken. Die Vision einer stromproduzierenden Fischtreppe ist in Reichweite, aber zuerst müssen an der Pilotanlage in Schöftland die vom Kanton Aargau (ALG) angeordneten Verbesserungen vorgenommen werden. Das Potential an geeigneten Standorten in der Schweiz ist interessant. Das aktuelle Schwergewicht der Weiterentwicklung liegt beim Beweis der Fischdurchgängigkeit und bei technologischen Verbesserungen zur optimierten Stromproduktion. So wird aktuell mit Hochdruck an der Optimierung der Pilotanlage in Schöftland gearbeitet. Die offizielle Einweihung, bei der Dr. Bertrand Piccard als Pate amtet, findet am Samstag 25. September 2010 statt.
GWWK/STY – Unter der Leitung der renomierten Firma Aquarius werden Fischzählungen durchgeführt, zu welcher noch GenossenschafterInnen gesucht werden. Parallel dazu werden die vom Kanton geforderten hydrologischen Verbesserungsmassnahmen geplant und im Sommer umgesetzt. Die elektrotechnischen Verbesserungen in der Stromproduktion, wie Frequenzumrichter mit Fernüberwachung, sowie Aufzeichnungsmöglichkeiten für weitere Entwicklungsschritte, stehen kurz vor der Einführung. Im Bereich Marketing wird an einer engen Zusammenarbeit mit der Kindercity in Volketswil, welche jährlich über 250‘000 Besucher verzeichnet, gearbeitet. Zudem konnte mit Dr. Bertrand Piccard ein idealer Pate für die Einweihung des 1. Wasserwirbelkraftwerks in Schöftland gewonnen werden. Diese findet am Samstag den 25. September 2010 statt.
Das Pilot-Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland liefert im Testbetrieb seit letztem Herbst zuverlässig Naturstrom. Bisher traten keine nennenswerten Probleme auf. Die einzige Herausforderung bestand im Herbst / Winter darin, die grossen Ast- und Blattmengen, welche im Rechen vor dem Wasserwirbelkraftwerk das Wasser stauten, rechtzeitig zu entfernen. Mit einer automatisch- / mechanischen Vorrichtung zur Reinigung des Grobrechens, welcher im April montiert wird, ist man für den nächsten Herbst gewappnet. [zum Video]
Weiterentwicklung & Forschung zusammen mit Fachhochschule lanciert
Die bestehende Technologie ist bestechend einfach, robust und für einen Dauerbetrieb von 50 – 100 Jahren ausgelegt. Technisch könnten aber Leistungssteigerungen von bis zu 50 % realisiert werden. In Zusammenarbeit mit dem Erfinder der Wasserwirbelkraftwerktechnologie und der FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz, entwickelt und finanziert die Genossenschaft GWWK, resp. die WWK Energie GmbH, einen verbesserten Rotor. Zu diesem Zweck unternahm eine kleine Delegation unter Andreas Steinmann und Adrian Matter eine Studienreise zum Erfinder des Wasserwirbelkraftwerkes nach Österreich. Dieser hat in den letzen Monaten einen verbesserten Rotor in sein Wasserwirbelkraftwerk eingebaut. So erzielt er nun gut 10 % mehr Strom.
Wasserkanal für 1:8 Modelle, ähnlich einem Windkanal für Flugzeuge, geplant
Auch Mitarbeiter des Bundes helfen bei der Weiterentwicklung kräftig mit. Herr Heinz Strässler und Herr Thomas Schott des BAFU arbeiten an einem Modell für die komplexe Strömungsanalyse des Wassers und des Rotors. Die Entwicklung eines neuen optimierten Rotors, einer verbesserten Strömungsführung (Bsp. automatische Abflusslochgrössensteuerung), sowie eines weiter automatisierten Frequenzumrichters kombiniert mit der Wassermengen- resp. Fallhöhensteuerung, kann am kostengünstigsten mit einem 1:8 Modell entwickelt werden. Daher ist ein Ziel von Claude Urbani, Präsident der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz, ein Modell für Forschungszwecke zu bauen. Ähnlich einem Windkanal bei der Entwicklung von Flugzeugen, sucht er in der Region Aarau – Lenzburg – Windisch nun einen geeigneten Standort an einem Fluss. Diese Erkenntnis hatte er nach einem Arbeitsbesuch beim BAFU von Ende Februar. Anhand dieser ersten 1:8 Modell-Referenzanlage, wird danach das weitere erforderliche Know-How erarbeitet, um bei zukünftigen Anlagen die Wasserwirbeltechnologie noch kostengünstiger, professioneller und nachhaltiger einsetzen zu können.
Gute Zusammenarbeit mit den Kantonalen und Eidgenössischen Behörden ermöglichen umfassende Forschungstätigkeit und internationale Anwendung der Wasserwirbeltechnik
Besucher aus zahlreichen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Peru, Brasilien, Marokko und der Türkei zeigen grosses Interesse. Ihre Absicht ist, die Wasserwirbeltechnik in ihrer Heimat anzuwenden und / oder sich an der Forschung zu beteiligen. Diese sieht der Vorstand der GWWK sehr gerne in der Schweiz, falls auch weiterhin eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Departementen und Kantonen stattfindet. Es bietet sich die einmalige Chance hier in der Schweiz ein Kompetenzzentrum „Wasserwirbeltechnologie“ aufzubauen und somit weltweit eine Führungsrolle zu übernehmen: Denn die GWWK/WWKE…
Ø …verfügt, dank des in Rekordzeit und unkompliziert abgewickelten Konzessionsverfahrens durch die Aargauischen Behörden, bereits über eine seit 4 Monaten im störungsfreien Probebetrieb stehende Pilotanlage in Schöftland / Kanton Aargau. Diese wird weiterhin als 1:1 Testanlage genutzt.
Ø … verfügen, dank des Patentlizenzvertrages mit dem Erfinder Herrn Zotlöterer, über das gesamte von diesem erarbeiteten Wissen.
Ø … konnte in den vergangenen vier (4) störungsfrei verlaufenden Probe- und Testbetriebs-Monaten durch zielgerichtete Beobachtungen und Messungen, wertvolle Erkenntnisse und Resultate bezüglich Optimierungspotential gewinnen und damit das Knowhow erheblich erweitern.
Ø … hat auf Grund dieser Resultate ein umfangreiches Forschungskonzept für die Fischdurchgängigkeit und die Technik erstellt, für die in nächster Zeit Forschungspartner gesucht werden.
Zu Recht und mit ein bisschen Stolz kann gesagt werden, dass die GWWK und die WWKE zurzeit weltweit am meisten über die Anwendung der Wasserwirbeltechnik wissen. Es ist das erklärte Ziel diesen Vorsprung zu halten und noch mehr auszubauen. Es besteht die reelle Chance, diese innovative Technik zur weltweiten Anwendung zu verhelfen. Das primäre Ziel ist in der Schweiz (und als Kompetenzzentrum weltweit) eine langfristige, sichere und effiziente Produktion erneuerbarer Energie durch Wasserkraftnutzung im Einklang mit der Natur aufzubauen.
Fischdurchgängigkeits-Studie läuft von April bis Oktober 2010
Eine vom Büro AQUARIUS und WWKE erstellte Studie zum Beweis der Fischdurchgängigkeit durch das Wasserwirbelkraftwerk wird von April bis Oktober 2010 durchgeführt. Dies während der Zeit der Fischwanderung. Die Studie arbeitet mit modernsten wissenschaftlichen Methoden und wird durch das renommierte Büro AQUARIUS begleitet. Die Fischdurchgängigkeit wurde bereits vom Erfinder der Wasserwirbeltechnologie Herrn Zotlöterer sowie Mitgliedern der Genossenschaft GWWK sowie Publikum beobachtet. Die Studie soll nun den wissenschaftlich abschliessenden Beweis dazu liefern. Die Fischdurchgängigkeit wird zudem durch die Möglicheit von bestehenden und neuen Durchschlupf-Löchern in den Mauern des bestehenden Rotationsbeckens des Wasserwirbelkraftwerkes erhöht. Aktuell bestehen der Haupt- sowie ein Nebenabfluss im Beckenboden als einfacher Durchgang für die Fische. Zusätzlich werden an den unter Wasser liegenden Wänden, Löcher gebohrt, um kleineren oder langsamen Fischen die Durchreise durch das Wasserwirbelkraftwerk noch einfacher zu gestalten. An diesem wird demnächst die Wassereinlassschwelle zur Anlage baulich abgesenkt. Dies bewirkt ein ausgeglichener und gleichmässigerer Wasserstand im Bereich des Beckens sowie des Wassereinflussbereiches. Die Wasserströmung für die Fische und Leistungsfähigkeit der Anlage wird damit nochmals deutlich verbessert.
Dr. Bertrand Piccard amtet als Pate am Samstag 25. September 2010 bei der offizielle Einweihung mit Taufe des 1. Pilot-Wasserwirbelkraftwerkes
Mit Herrn Dr. Bertrand Piccard, welcher als Pate für das 1. Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland amtet, hat die Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz einen anerkannten Pionier im Bereich nachhaltiger Energienutzung gewinnen können. An dieser offiziellen feierlichen Einweihung wird Herr Dr. Piccard als Namensgeber das Kraftwerk taufen und zwei Vorträge über Pioniertaten halten. Da sich sein Projekt „solar impulse – around the world in a solar airplane“ aktuell in der wichtigen Umsetzungs-Phase befindet, wurde die Einweihung des Wasserwirbelkraftwerks auf den Spätsommer verschoben.
Spiel mit der Wissenschaft – eine neue Zusammenarbeit mit der Kindercity in Volketswil wird gestartet
250‘000 Besucher, davon die eine Hälfte Kinder, die andere Hälfte Eltern, Grosseltern, Onkel, Tanten und Paten besuchen jährlich die Kindercity in Volketswil . Ein Areal von 6'000 m2 für Spiel und Wissenschaft. Aktuell wird der Bereich Energie umgebaut. Neu entsteht der Bereich „Nachhaltige Energieerzeugung“, welcher ab ca. Oktober 2010 den Besuchern zur Verfügung steht. Ab diesem Zeitpunkt macht die Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke bei der Kindercity mit. Entwickelt und erstellt werden drei Kindergerechte Wasserwirbel-Exponate. Ideal, um das Prinzip der Wasserwirbeltechnologie weiter bekanntzumachen. Nicht nur für Kinder unter 12 Jahren ist dies interessant, sondern auch die begleitenden Erwachsenen sind hoch interessiert. Das Ziel, Wissen durch das Spiel in verschiedenen Aktivitätsstufen zu vermitteln, lernen auch die über 12 Jährigen immer wieder etwas Neues. Nach dem Grundsatz: einsteigen, betätigen und beobachten. Spiel und Wissenschaft - der Grundstein von Kindercity. Eine interessante Symbiose, welche sowohl die Kinderwelt als auch die der Erwachsenen fasziniert. Ideal, um das Prinzip der Wasserwirbeltechnologie weiter bekannt zu machen. Kindercity ist ein neuer Weg, ein modernes Bildungszentrum für Kinder, ähnlich einem Science Center mit einem speziellen, kinderfreundlichen Aussehen. Der treffende Begriff für diese Mischung ist EDUTAINMENT (Edukation und Entertainment). Edutainment Center sind eine Betriebsform der Family Entertainment Center, die sich insbesondere aufgrund des in Deutschland und der Schweiz weit verbreiteten Rufes nach einer "pädagogischen Ausrichtung" im Rahmen einer "sinnvollen Freizeitgestaltung" in Europa und vor allem auch an der Ostküste der USA entwickelt haben. In den Edutainment Centers wird ebenfalls ein breites Spektrum von Spielattraktionen geboten, jedoch ist die Interaktivität und das "spielend lernende Erfahren" oberster Grundsatz. Kinder und Familien sind kein Modetrend, sondern unsere Zukunft. In unsere Kinder investieren - die beste Investition überhaupt. Denn sie und ihre Angehörigen sind die zukünftigen Nutzer und Genossenschafter der Wasserwirbeltechnologie.
Daher freuen sich die bereits weit über 600 Mitglieder und Sympathisanten der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke über weitere Beitritte (Private, Familien, Investoren und Firmen).
Weitere Informationen sind unter www.gwwk.ch, www.kindercity.ch, www.solarimpulse.com oder unter www.youtube.com mit dem Suchbegriff „Wasserwirbelkraftwerk“ erhältlich.
Freundliche Grüsse
Ihre GWWK Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz
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