Pamina Solar

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Übersicht:


25 Jahre Aktion "UNSER HORST"

Die Aktion „UNSER HORST“ ist eine Bürgerinitiative, bestehend aus Vertretern der im Horstringgebiet ansässigen bzw. dort arbeitenden Vereinen, Verbänden, Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, Interessengruppen und interessierten Bürgern.

Im Einzelnen sind dies: (für mehr Info Link betätigen)

Wir vertreten keine politische Partei, sondern versuchen die Anliegen der Bewohner des Stadtteils Hostring gegenüber dem Stadtvorstand, der Stadtverwaltung und den politischen Parteien zu formulieren. Man könnte uns als eine Art „Sprachrohr“ für die Menschen des Wohngebietes bezeichnen, die den fehlenden Ortsvorsteher ersetzen.

Unser Leitsatz: Probleme erkennen, Probleme benennen und durchführbare Lösungen vorschlagen. Nach diesem Motto agieren wir seit 1984 und  haben wesentlich zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation beigetragen.

In einem bevölkerungsstarken Gebiet ist es wichtig ein „WIR-GEFÜHL“ zu schaffen und die Identifizierung mit dem Stadtteil herzustellen, um der hohen Fluktuation entgegen zu wirken.

Die Dinge beim Namen nennen, bei Politikern mündlich und schriftlich transparent machen. Wir alle steckten voller Tatendrang und Pläne und waren hoch motiviert mit zu arbeiten.

Ohne die Aktion „UNSER HORST“  gäbe es vermutlich:

keinen Fahrradweg um den Horstring, keine Parkplätze für PKW und LKW, keine Verkehrsberuhigung, keine Busverbindung um den Horstring, keine Ampelanlagen am LaOla und der Dresdener Straße, keinen Kinderschutzzaun auf dem Lärmschutzwall neben der Autobahn, keine Durchfahrtssperren in Wohnwegen, keine Überquerungshilfen, keine Jugendfreizeitanlage, keine Kleingartenanlage, keinen Fußweg am Sportplatz der Horstringschule und auch die inzwischen bei der Grundschule angesiedelte Kinder- und Jugendbücherei wurde von uns aufgebaut und eingerichtet.

Ausserdem haben wir uns immer wieder für Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sowie Schaffung eines Jugendtreffs eingesetzt.

Um Streitigkeiten zwischen Anwohnern des Danziger Platzes und Fußball spielenden Jugendlichen kümmerten wir uns ebenso, wie die Erstellung eines Stadtteilplanes Einrichtung eines Grünschnitt­sammelplatzes an der Grundschule, Einrichtung einer Sammelstelle für Sondermüll am Danziger Platz sowie Verbesserungen der Straßenbeleuchtung.

Dieser ehrenamtliche Einsatz hat seine Würdigung durch die Verleihung des Umweltpreises der Stadt Landau im Jahr 1998 erfahren.

Stadtteilfeste fanden statt um das Miteinander zu fördern, in den Sommerfesten des Kleingartenvereins finden sie ihre Fortsetzung.

Neben den Aktivitäten im Horstring arbeiten wir auch in der Agenda21 mit und sind im Stadtmarketing für die Gründung und Projektleitung der Projektgruppe „Sonniges Landau“ und der Arbeitsgemeinschaft PAMINA-Solar verantwortlich, welche die Nutzung regenerativer Energien bekannt machen.

Zusammen mit dem Quartiersmanagement kümmern wir uns um die Integration ausländischer Mitbürger.

Heute, am 9. Nov. 2009 feiern wir unser 25-jähriges Bestehen und auch die nächsten Jahre werden wir nach unserem Motto:  „Probleme erkennen, Probleme benennen Lösungsmöglichkeiten suchen und umsetzen“ im Horstgebiet tätig sein.

Wir treffen uns einmal monatlich am 2. Montag um 20 Uhr im Stadtteiltreff am Danziger Platz 18. Auch Sie sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

 

Zur Durchführung weiterer Aktivitäten gründeten wir neben der Bürgerinitiative den

Förderverein der Aktion „UNSER HORST“ e.V.

Vorsitzende: Uta Stenger, Tel. 50836,  stv. Vorsitzender: Peter Herrmann, Tel. 50364

Die seinerzeit für die Sommerfeste angeschafften Brauereigarnituren, Pavillions, Sonnenschirme, Geschirr und Gläser werden den Mitgliedsvereinen kostenlos und Privatpersonen des Horstrings gegen eine kleine Spende zur Verfügung gestellt. Reservierung bei Peter Herrmann.

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„Das Wir-Gefühl ist stärker geworden"

Das Interview:
Uta Stenger über 25 Jahre „Aktion Unser Horst"

Die Bürgerinitiative „Aktion Unser Horst" wird 25 Jahre alt.
Gestern wie heute lautet ihr Motto: Probleme erkennen, benennen, nach Lösungen suchen und handeln.

Was 1984 mit einer Handvoll engagierter „Horstler" begann, hat sich zu einer Bürgerbewegung ausgeweitet, die vieles bewegt hat in dem 8000-Einwohner-Gebiet. Seit 25 Jahren macht sich Uta Stenger, Gründungsmitglied und Vorsitzende der Aktion, für den Horst stark. RHEINPFALZ-Mitarbeiterin Elke Partovi sprach mit der agilen 70-Jährigen.


Wie hat für Sie alles angefangen?
Als ich in Landau eine Wohnung für die Familie suchte und in der Elfenau ein Angebot dafür bekam, war der Kommentar meines Mannes: „Da zieht man doch nicht hin." Wir zogen doch dorthin, denn es gab für den Jüngsten einen Kindergarten, für die beiden Großen eine Grundschule beziehungsweise ein Gymnasium. Doch schon bald fiel mir auf, dass fast täglich Möbelwagen vor einem der Wohnblöcke standen, die Fluktuation war beachtlich. Die schlechte Busverbindung in die Stadt, ein völlig verwahrloster Kinderspielplatz, fehlende Angebote für Jugendliche und einiges mehr brachten nicht nur mich zum Nachdenken. Die Zeit war reif für Veränderungen, es kamen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute zusammen, die für Veränderungen sorgen wollten.


Was war zu Beginn das brennendste Problem?
Dass wir bei der Stadt überhaupt keine Lobby hatten. Wir haben uns als Sprachrohr gefühlt für den Horst. Wir haben praktisch die Funktion eines Ortsvorstehers übernommen. Der Spielplatz am Danziger Platz war total verkommen, von Samstagmittag bis Montag früh fuhr überhaupt kein Bus, es gab keinen Radweg um den Horst.


Was haben Sie alles erreicht?
Wir haben sehr vieles umsetzen können. Zum Beispiel den Fahrradweg um den Horstring, Parkplätze für Pkw und Lkw, Verkehrsberuhigung, Busverbindung, Ampelanlagen am La Ola und der Dresdner Straße, Überquerungshilfen, Verbesserung der Straßenbeleuchtung, Jugendfreizeitanlage, Kinder- und Jugendbücherei..., die Liste ließe sich noch beliebig erweitern.


Haben Sie auch etwas verhindern können?
Ja. Zwischen dem Horstring und der Autobahn sollte seinerzeit der Grünstreifen mit Garagen zugepflastert werden, das haben wir verhindert.


Haben sich die Probleme im Laufe der Jahre gewandelt?
Ja. Das Wir-Gefühl im Horst ist stärker geworden, unsere Bemühungen um die sozialen Probleme haben dazu geführt, dass es heute von der Stadt den Jugendtreff gibt, Sozialarbeiter, das Mehrgenerationenhaus und das Quartiersmanagement, das alle Aktivitäten bündelt. Der zuständige Polizeibeamte für das Wohngebiet, Herr Stengel, kehrt nie den Polizisten heraus, ist Ansprechpartner, mit den Jugendlichen hat er eine Hütte gebaut.


Was steht als Nächstes an?
Wir sind im Moment dabei, neue Leute ins Boot zu bekommen, vor allem jüngere.

Und was treibt Sie an?
Meine gesamte Lebenseinstellung. Um Schwächeren zu helfen, müssen sich andere für sie starkmachen. Anfang der 50er Jahre bin ich mit meinen Eltern aus der DDR gekommen und habe in einem Flüchtlingslager gewohnt. Das war katastrophal. Der Vater einer Schulkameradin hat mich mal Lagergesocks genannt. Das hat mich bis heute geprägt.

INFO

Gefeiert wird am heutigen Montag ab 20 Uhr in den Räumen des cbf - Club der Behinderten und ihrer Freunde, Münchener Straße 5.
Jeder ist willkommen.

GAUWEIR
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.260
Datum: Montag, den 09. November 2009
Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '5696689'


Mitgliederversammlung am 09. Nov. 2009

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereines der Aktion "UNSER HORST" am Montag den 09. Nov. 2009 im Clubhaus des CBF brachten die Neuwahlen folgendes Ergebnis:  

  • Vorsitzende: Uta Stenger
  • stv. Vorsitzender:  Peter Herrmann
  • Schatzmeister: Günter Selzer
  • Schriftführer: Alfons Houben
  • BeisitzerInnen: Holger Bauer, Franco Casella, Gerhard Hörner, Marion Krapp, Gabi Spangenberg
  • Rechnungsprüfer: Christian Dawo, Peter Hartnack  

    Ein Thema des Abends war auch die unübersichtliche Hausnummerierung im Horstring. Aus diesem Grund ist der Stadtplan mit Hausnummern (Stand 1998 aber seitdem sind nur zwei weitere Häuser gebaut worden) unten nochmals dargestellt.

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Bilder zur 25 - Jahr - Feier

Vorsitzende Uta Stenger erinnerte bei der Feierstunde zu 25 Jahre Aktion "UNSER HORST" an die umfangreichen Aktionen in der zurückliegenden Zeit.
Zwei Schülerinnen der Kreismusikschule umrahmten die Feier musikalisch. Auch unseren langjährigen Förderer, OB a.D. Dr. Christof Wolff, konnten wir im Kreis der Gäste begrüßen.
Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer dankte allen Beteiligten für den selbstlosen Einsatz in den vergangenen Jahren.
Mit einem kleinen Präsent dankte Stadtjugendpfleger Bernhard Süss der Vorsitzenden Uta Stenger im Namen ihrer Mitstreiter für Ihren unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Zeit.
Eine Original "Sonniges-Landau" Tasche sollte Sie daran erinnern, dass die Gründung dieser Initiative und dem heutigen Verein PAMINA Solar Südpfalz von der Aktion "UNSER HORST" ausging.

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Stadtteilplan Landau Horstring (mit Hausnummern)

Bildvergrößerung durch Klick und anschließend Klick mit Lupensymbol.
Download mit Rechtsklick, Grafik speichern unter
Download des Stadtteilplanes als PDF-Datei, Größe A3

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Die Jugendfreizeitanlage "Am Kugelfang" 2010

Vorhandene Gestaltung der Anlage und
Anlegen von Dirth-Bahn-Elementen auf der BMX-Bahn durch Jugendliche
Fotos zur Vergrößerung anklicken

BMX-Bahn mit Bolzplatz
Bolzplatz
Bolzplatz
Beach-Volleyball
Beach-Volleyball
Gelände nach Sturmschaden
Jugendliche
errichteten
Dirth-Bahn-
Elemente
auf
BMX-Bahn

Änderungsvorschläge zur Geländegestaltung

Auf dem vorhandenen Bolzplatz eine Dirth-Bahn anlegen und die Bolzplatztore im Bereich des verfüllten Teiches anordnen.

Vorhandener Bolzplatz
Dirth-Bahn auf Bolzplatz
Verfüllter Teich
Schotterrasen und Bolzplatz-Tor
Verfüllter Teich
Schotterrasen und Bolzplatz-Tor
Sitzplatz-Bereich
mit Schotterrasen


Kontakt: Alfons Houben, Kölner Straße 18, 76829 Landau,
Telefon: 06341 - 51633, Mail: pamina-solar(at)gmx.de,